Fr, 03.04.2015

Breitensport

Interview mit dem BJV-Breitensportkoordinator Jens Keidel

Der BJV hat mit Jens Keidel einen sehr kreativen und erfahrenen Koordinator für den Breitensport gewinnen können. Im Interview gibt er einen Ausblick auf seine Vorstellungen und Ideen

BJV: Jens, Du bist zunächst für ein Jahr als Breitensportkoordinator mit einer Halbstagsstelle angestellt. Glaubst Du, dass Dir Deine ehemaligen ehrenamtlichen Positionen als Lehrreferent (10 Jahre), Jugendbildungsreferent und Vertreter der Jugend im Präsidium (jeweils 2 Jahre) dabei helfen werden?

Jens: Ganz sicher. Dadurch kenne ich die Strukturen der Verbände und habe viele Kontakte innerhalb des BJV aber auch zu anderen Verbänden geknüpft, was mir den Einstieg in meine Tätigkeit enorm erleichtert.

BJV: Was genau wird deine Tätigkeit sein? Und womit fängst Du an? 

Jens: Meine Tätigkeit liegt zunächst darin, die Bedürfnisse der Ressortleiter und Vereine abzufragen, Möglichkeiten der Förderung aufzudecken und dies zu verknüpfen. Starten werde ich mit einer Onlineumfrage für Vereine und Judoka, welche Wünsche und Sorgen sie haben. Und wie der Name schon sagt, die Termine und Inhalte der verschiedensten Ressorts zu koordinieren. Einen Antrag zur Förderung einer Gesundheitskampagne habe ich schon gestellt. Also heißt es gleich zu Beginn: Frühjahrsputz (siehe Artikel). Ich hoffe, dass sich daran viele Vereine beteiligen.

BJV: Welche Ziele hast Du für dieses Jahr? 

Jens: Zunächst möchte ich noch einige Events ins Leben rufen die es zum Teil schon gab oder eben auch nicht:

„On The Road Again – Motorradtour & Judo“

„Judo im Grünen“ – Junokata im Englischen Garten

Flashmob 

Neben diesen Events wird es noch einige neue Ideen und Hilfen online geben. So plane ich einen alle ein- oder zwei monatlich ändernden Kraft-Ausdauer-Fitness-Zirkel für Judoka der verschieden Altersklassen und Interessen zu veröffentlichen. Dies ist Teil einer größeren Kampagne zur Gesundheitsprävention. 

Für unsere Jugendlichen Sportler soll es wieder Motto-Judo Veranstaltungen geben, welche jeweils mit einem kleinen Comic veröffentlicht werden.

BJV: Wie sehen Deine weiteren Pläne aus? 

Jens: Zunächst werde ich 2015 verschiedenste Projekte für die zukünftigen Jahre planen. In welche Richtung es gehen wird, hängt vom Feedback der Judoka, Vereine und Ressortleiter ab. Aber ich stelle mir z.B. auch ein Auslandscamp oder -reise vor, ähnlich unserer Judosommerschule. Zudem einige Lehrgänge in den Bezirken die offen sind, ich sehe z.B. Mittelfranken als Vorbild, wo es solche Veranstaltungen schon gibt.

BJV: Was können die Judoka noch erwarten?

Jens: Da möchte ich zunächst nicht zu viel versprechen, da meine Arbeitszeit beschränkt ist, aber ich bin sehr kreativ und habe noch sehr viele Ideen. Und ich freue mich auf die Herausforderung die diese Arbeit mit sich bringt.

BJV: Glaubst Du, dass es mit Deiner selbständigen Tätigkeit korreliert? 

Jens: Nein, im Gegenteil, die Arbeit im BJV profitiert davon. Schon jetzt konnte ich für den BJV etwas bekommen, was ich auf Grund meiner Kontakte über die Sport- und Trainerschule einfädeln konnte.

BJV: Gibt es noch etwas was Du den Judoka des BJV sagen willst?

Jens: Ja, ich freu mich über euer Feedback, eure Meinungen und eure Kritik.

Bild: Jens Keidel

Breitensportreferat .
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Ich mache Judo, weil…

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... weil es mir Spaß macht mich auf der Matte mit anderen zu messen.

Daniel, 17, TV Memmingen

Die Judo-Werte:
Selbstbeherrschung

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Achte auf Pünktlichkeit und Disziplin bei Training und Wettkampf. Verliere auf der Matte nie die Beherrschung, auch nicht bei Situationen, die du als unfair empfindest.