Artikel & Berichte

Die Rechnungskorrektur ist abgeschlossen

am . Veröffentlicht in Verbandsnachrichten

Wir konnten den Korrekturvorgang abschließen und bieten allen Vereinen eine Rechnungskorrektur an, sofern sie im

Zeitraum 15.06.-09.07.2017

mit den Rechnungsnummern 00000006-20170203

eine Rechnung durch die Geschäftsstelle bzw. durch den Homepage-Shop bekommen haben.

Bitte benachrichtigen sie uns einfach kurz, dann senden wir ihnen die Korrektur per mail zu.

Die BJV-Geschäftsstelle

Deutsche Pokalmeisterschaft in Neuhof

am . Veröffentlicht in Sportgeschehen Leistungssport

Lisa Dollinger (TV Kaufbeuren) und Barbara Eschenlohr (TSV Schwabmünchen) siegen bei der Deutschen Pokal-Meisterschaft.

Sarah Grünewald (TSV Altenfurt) und Robert Hollmann (MTV Ingolstadt) kämpfen sich bis ins Finale und holen Silber. Vier weitere Bronzemedaillen gehen an Kim Altkorn (TSV Großhadern), Alison Bauer (SG Eltmann), Manuel Mühlegger (TuS Bad Aibling) und Timo Cavelius (PTSV Hof).

Herzlichen Glückwunsch an alle Medaillengewinner/innen für die erfolgreiche Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft im Januar in Stuttgart.

Text: Elisabeth Grünewald

Foto: Helmut Mühlegger

Oldies but Goldies in Germering

am . Veröffentlicht in Sportgeschehen Breitensport

Judo forever: Oldies but Goldies

Volles Haus beim 5. „Oldies but Goldies“ in Germering.


Obwohl an diesem Tag 4 weitere Veranstaltungen des BJV stattfanden, bei dem ältere Judoka als Betreuer oder Funktionäre gebunden waren, war die Halle bei der Oldies-but-Goldies-Veranstaltung in Germering randvoll. Obwohl der Breitensportreferent und andere kurzfristig abgesagt hatten, tummelten sich am Ende 28 Judoka auf der Matte. In seiner Eröffnungsrede hob Lutz Meier-Staude hervor, dass dies bereits die 5.Oldies-but-Goldies-Veranstaltung sei, die der SC-Unterpfaffenhofen im Rahmen des BJV-Breitensports durchführe. An dem großen Teilnehmerfeld sehe man, dass die demographische Entwicklung auch am BJV nicht spurlos vorüber gehe, und sich der Nachfrage entsprechend, diese Veranstaltung im Judo-Breitensport etabliert habe. Es gehe darum, ältere Judoka weiter im Judosport mit speziellen Angeboten zu integrieren, weil gerade die Oldies im Verein und im Verband zentrale Positionen besetzten. Der BJV-Seniorenbeauftragte und aktuelle Vetereanenvizeweltmeister Franz Dausch bekam zum Jubiläum von Lutz Meier-Staude eine Karikatur überreicht. Franz Dausch, der die Veranstaltung als Hauptreferent leitete, hatte auch noch Carsten Bickenbach als Überraschungsgast mitgebracht. Carsten Bickenbach, der Weltspitzenjudoaka der frühen 80iger Jahre, demonstrierte seinen tiefen Seoinage. Zu Beginn kam das Aufwärmen und Fallschulvariationen mit Lutz Meier-Staude dran. Dann übernahm Franz Dausch. Er begann zunächst mit Tandoku-renshu-Varianten und immer schneller werdender griechischer Sirtakimusik, was die Oldies gleich mal in Urlaubsstimmung versetzte. Danach folgten allgemeine Uchi-komi-Übungen, die später beim Morote-Seoinage und Tsuri-komi-goshi endeten. Nun kam Carsten Bickenbach, der mit seinem tiefen Morote-Seionage das Publikum in seinen Bann zog. Analytisch ging er auf jedes Detail dieser Technik ein und demonstrierte einmal mehr die Artenvielfalt dieser Technik. Dann kam die Mittagspause. SCUG Abteilungsleiter Mike Jäger, hatte mit seiner wirklich großzügigen Art den Schweinerollbraten mit Getränken für alle Teilnehmer spendiert. Am Nachmittag waren dann in der Hauptsache Randoris an der Reihe. Und auch hier waren die Oldies ganz bei der Sache und machten bis zum Schluss engagiert mit. Es war eine gelungene Veranstaltung, für die sich der SCUG auch im nächsten Jahr als Veranstalter gemeldet hat.

Text: Lutz Meier-Staude

Bilder: Oliver Lang

Nein zu Rassismus! Videoaktion am BSP München!

am . Veröffentlicht in Sportgeschehen Inklusion

In den letzten Jahren und vor allem im Zuge der Wahlen haben immer wieder rassistische und nationalistische Parolen auf sich aufmerksam gemacht. Obwohl sich die etablierten Parteien in ihrem Demokratieverständnis einig sind, ist dadurch die öffentliche Debatte über ausländische Mitmenschen, die in Deutschland arbeiten, leben oder Zuflucht suchen deutlich schärfer geworden.

Doch gerade in den Sportvereinen wird eine nationale, ethnische und religiöse Durchmischung gelebt, die nur durch den offenen und respektvollen Umgang miteinander möglich ist. Hier wird innerhalb einer „bunten Truppe“ trainiert, Wettkämpfe miteinander bestritten, miteinander Siege gefeiert sowie Niederlagen hingenommen.

Speziell der Judo-Sport lebt von einer Kultur des Miteinanders, da hier niemand für sich alleine trainieren kann. Wir Judoka orientieren uns an den von unserem Spitzenverband postulierten Judowerten: Höflichkeit, Hilfsbereitschaft, Ehrlichkeit, Ernsthaftigkeit, Respekt, Bescheidenheit, Wertschätzung, Mut, Selbstbeherrschung und Freundschaft. Diese Werte sprechen für sich selbst.

Daher stellt sich die Judoabteilung des TSV München-Großhadern v. 1926 e.V. auf das entschiedenste gegen diskriminierende oder gar rassistische Äußerungen!

Wir verneinen einen respektlosen und unwürdigen Umgang gegenüber Menschen, die bei uns Hilfe suchen, die aufgrund ihrer Hautfarbe, Religion oder politischen Ansichten in ihrem Heimatland verfolgt werden oder die vor Hunger und Bomben fliehen. Wir verneinen auch einen herabwürdigenden Umgang mit Menschen anderer Nationalität, die in Deutschland arbeiten, studieren oder in die Schule gehen. Wir wollen jedem Menschen die Hand reichen und versuchen zusammen für ein besseres Leben zu sorgen, in dem alle mit Respekt und Hilfsbereitschaft dafür einstehen, dass jeder in Frieden und Würde leben kann, egal ob auf oder außerhalb der Judomatte. Deshalb sagen wir:

Nein zum Rassismus! Nein zu Diskriminierung!

Wir brauchen einander, denn nur durch den Austausch und die Vereinigung der verschiedenen Menschen, die hier zusammenkommen, werden wir stärker. Kein Muskel wächst weiter, wenn er immer die gleiche Übung macht, er wird nur kräftiger, wenn er verschiedenste Anreize in seinem Training erfährt.

Gemeinsam sind wir stark!

Text: Eric Rahn

Video: Oliver Lang, Veronika Auer