Deutsche Katameisterschaft: Silber für Bayern

am . Veröffentlicht in Kata-Wettkampf

Der Bayerische Judo-Verband war bei der Veranstaltung am 17. und 18. Juni 2017 in Brandenburg gut vertreten. Gemeldet waren sieben Paarungen in drei Disziplinen.

Am Samstag traten in der Nage no kata zwei Paare des BJV an. Alina und Marlies Gangl konnten bei ihrem DKM-Debüt einen beachtenswerten zehnten Platz erreichen. Von einer Finalteilnahme waren die beiden Judoka vom TSV Eintracht Karlsfeld nur 17 Punkten entfernt. Das zweite Paar bildeten Roland Wenisch und Hans-Theo Neisius vom TSV Wachendorf, die demonstrierten, dass man auch noch etwas später mit Kata als Meisterschaftsdisziplin starten und dabei viel Spaß haben kann. Sie belegten den 15. Platz.

Am 18. Juni stand Katame no kata an. Die amtierenden bayerischen Meister in dieser Disziplin Moritz Schwob und Hendrik Gaßmann vom TV 1848 Erlangen erreichten mit einer durchaus sehr gelungenen Demonstration Platz 8 und konnten sich somit im Vergleich zum Vorjahr wiederum verbessern. Wie schon bei Alina und Marlies Gangl fehlten den Erlangern 17 Punkte zur Finalteilnahme. Die DKM-Neulinge Andreas Bauhofer (JV Ammerland-Münsing) und Leonhard Wank (DJK Waldram) landeten auf dem 18. Platz.

Mit drei Paaren war der Bayerische Judo-Verband in der Ju no kata vertreten. Wolfgang Fanderl (TuS Traunreut) mit seiner Partnerin Heike Betz (Budotomo Tübingen) konnte sich mit zwei sehr guten Durchgängen die Silbermedaille sichern. Die intensive Arbeit der letzten Monate mit einer ansteigenden Formkurve zahlte sich somit aus. Helga Faget-Prokopec (TSV Wacker 50 Neutraubling) und Birgit Weinmann (TSV Abensberg) debütierten bei der DKM und kamen auf Anhieb auf Platz 8. Die beiden sind so von Kata begeistert, dass sie dies sogar mit dem Begriff „KATA-PHILIE“ auf ihren Rückennummern verewigten. Christine Kröh (TSV Benediktbeuern) und Georgine Prescher (TG Kochel) erreichten den 9. Platz und konnten sich somit zum Vorjahr deutlich steigern.

Neben mit Athleten war der bayerische Judo-Verband auch stark auf der Funktionärsseite vertreten. Dr. Stefan Bernreuther vom TSV Wachendorf leitete als DJB-Kata-Referent die Veranstaltung. In der IT wurde er von Dr. Martin Jung von TV 1848 Erlangen unterstützt, der routiniert die Auswertung der Ergebnisse meisterte. Als weitere Wertungsrichter aus Bayern fungierten der BJV-Vizepräsident Klaus Richter (DJK Aschaffenburg) und Volker Weberpals (TuS Traunreut).

 

Bericht: Magnus Jezussek

Bild: Boris Teofanovic

 

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